Dienstag, 1. Dezember 2015

sfc /scannow - Probleme mit Systemdateien (automatisch) beheben

Stand: September 2015
Gültig für: Windows 7, 8, 8.1, 10

sfc /scannow

Der oberhalb angeführte Befehl führt eine Selbstüberprüfung der Systemdateien von Windows durch. Systemdateien sind Dateien, die Windows zum Starten und für einen reibungslosen Betrieb benötigt. Dabei vergleicht das Betriebsystem selbständig die derzeit vorhandenen Dateien und Einstellungen und korrigiert sie gegebenfalls auch gleich. Haben Sie Interesse daran selbst mal so eine Überprüfung durchzuführen? Oder macht Ihr Computer ab und zu Schwierigkeiten? Dann lesen Sie unterhalb weiter, wie man den Check selbst durchführen kann.

Schritt 1:
Die Windows-Taste (Beispiele, wie eine Windows-Taste aussieht, finden Sie hier) drücken und dann "cmd" eingeben. Windows wird dann automatisch einen Treffer unter Programme anzeigen. Das Symbol ist ein kleines schwarzes Kästchen.


Mit der rechten Maustaste anklicken und dann "Als Administrator ausführen" auswählen.

Die darauf folgende Sicherheitsabfrage einfach mit OK bestätigen. Dann geht ein kleines Fenster mit schwarzem Hintergrund auf: die Kommandozeile - ein sehr praktisches Fenster um schnell an präzise Informationen zu kommen.

Ich werde immer wieder auf die Kommandozeile zurückgreifen, da sie ein sehr wichtiges Werkzeug bei der Fehlersuche darstellt.

Schritt 2:
In der Kommandozeile "sfc /scannow" eingeben (ohne Anführungszeichen). Und den Befehl mit Enter (der Eingabetaste) starten.

Schritt 3:
Windows wird jetzt einige Zeit auf der Festplatte arbeiten und der Prozessor wird gleichzeitig zu arbeiten beginnen. Nach ein paar Minuten sieht man entweder, dass alles in Ordnung ist. Das sieht dann so aus:
"
Überprüfungsphase der Systemsuche wird gestartet.
Überprüfung 100 % abgeschlossen.

Der Windows-Ressourcenschutz hat keine Integritätsverletzungen gefunden.
"

oder man wird mit ein paar Fehlermeldungen begrüßt. Das an sich stellt noch nicht unbedingt ein Problem dar - also bitte keine Panik bekommen.

Schritt 4 (optional):
Suche nach den Fehlermeldungen direkt in Google. Dort findet man sehr oft sehr einfache Lösungen zu den Meldungen. Wenn es komplizierter werden sollte, dann melden Sie sich doch einfach bei mir unter - dazu ist pcguru.at da.


Dienstag, 3. November 2015

Windows - Ditto - einfach mehr Zwischenablage

Ich behaupte, jeder von uns kennt das Problem:

Gerade habe ich mir etwas mit "Kopieren" - oder dem Tastenkürzel "Strg"+"C" - in den Zwischenspeicher gelegt, da habe ich es auch schon wieder überschrieben, als ich mir am Weg in das andere Programm - wo ich eigentlich etwas einkopieren wollte - noch eine andere wichtige Information gespeichert habe. Der Satz ist leider etwas sperrig, aber so einfach sind Abläufe am Computer nicht immer zu beschreiben. ;-)

Exkurs - Was ist der Zwischenspeicher?

Der Zwischenspeicher ist der Speicher Ihres Computers, der solange die letzte kopierte Information behält, bis man den Computer neu startet (das beinhaltet auch Ausschalten, aber nicht den Stand-By-Modus). Das kann von einem einzelnen Buchstaben bis zu einer großen Anzahl an Dateien so ziemlich alles sein.


Ditto

Ditto schafft da wunderbar Abhilfe gegen diesen einen mageren Speicherplatz. Das kostenlose Programm erweitert den Zwischenspeicher um 10 oder mehr direkt abrufbare Plätze. Somit kann man zum Beispiel:

  • bis zu 10 unterschiedliche Dateien, aus unterschiedlichen Pfaden, in den Zwischenspeicher legen und dann in einem anderen Verzeichnis gesammelt ablegen.
  • bis zu 10 unterschiedliche Textpassagen aus einem oder mehreren Dokumenten kopieren und dann gesammelt in einem Textdokument einkopieren (gibt es da Wort "einkopieren" überhaupt?)
  • bis zu 10 unterschiedliche beliebige Inhalte (siehe die Punkte oberhalb) kopieren und an anderer Stelle einfügen
Man kann den Zwischenspeicher aber auch auf eine beliebig höhere Anzahl einstellen und dadurch auch Inhalte, die vor Stunden gespeichert wurden, wieder aufrufen. Ich persönlich installiere Ditto auf jedem meiner Computer und nutze es praktisch ständig.



Als Anfänger mag man sich natürlich fragen:"Und wozu genau sollte ich das brauchen?!", jedoch entwickelt man sich ständig weiter und durch Ausprobieren erlangt man auch viele neue Fähigkeiten. Ich empfehle jedem Ditto zumindest eine Chance zu geben, da man nach ein paar Tagen vermutlich nicht mehr ohne das Programm arbeiten will.

Profi-Tipp

Ditto wird am Schnellsten über das Tastenkürzel "Strg"+"ö" aufgerufen. Ein anschließender Druck auf eine der Zifferntasten (0-9) fügt dann den entsprechenden Speicherplatz an der derzeitigen Cursor-Position ein. Außerdem kann das Verhalten von Ditto großzügig über die Optionen angepasst werden.

Hier bekommen Sie Ditto in einer garantiert virusfreien und funktionierenden Version:

Montag, 5. Oktober 2015

Windows 10 - lohnt sich der Umstieg?

Eine persönliche Erfahrung.

Ich habe Windows 10 jetzt bereits über 5 Monate im Einsatz gehabt. Ich hatte mich zum Windows Insider Program angemeldet, welches einem ermöglicht Vorabversionen von Betriebssystemen und Programmen zu erhalten. 

Gleich eine Warnung vorweg - auch wenn das sehr verlockend klingt immer vorne dabei zu sein, so sollte man wissen, wie man ein Betriebssystem schnell wieder repariert, wiederherstellt oder auch neu installiert. Man sollte dementsprechend auch keine Arbeitsmaschine für so etwas verwenden. Die Gefahr, dass das Gerät für ein bis zwei Tage unbrauchbar wird, ist sehr groß.

Soviel dazu. Also, ich hatte mich schon sehr auf die endgültige Veröffentlichung von Windows 10 gefreut, da bis dato alle Tests hervorragend funktioniert haben und sämtliche Software gut funktioniert hat. Die Bedienung ist sehr einfach und intuitiv. Ich habe auf einem normalen Laptop, ohne Touchscreen-Bedienung, getestet. Ein HP EliteBook 6930p, für diejenigen, die es genau wissen wollen. 

Die Windows-Taste macht was sie soll, Cortana - die neue Suchmaschine, die einem ständig zuhört, wenn man sie nicht abschaltet - habe ich umgehend deaktiviert. Edge, der neue "Internet Explorer", hat mich nicht wesentlich überzeugt, aber ich mag Firefox einfach sehr.

Trotzdem, da mein Laptop relativ schwach und alt ist, lief alles flüssig und schnell. Die Oberfläche ist jetzt eine Mischung der besten Funktionen aus Windows 7 und Windows 8.1. Also eine rundum gute Erfahrung.

Jetzt hatte ich die finale Version von Windows 10 eingespielt und plötzlich wird meine Grafikkarte nicht mehr erkannt - es wird kein passender Treiber mehr gefunden. Und dass, obwohl für 5 Monate der Treiber vorhanden und funktionsfähig war. Ich muss also mit einer Auflösung von 1024x768 (jedes Handy hat heutzutage mehr) arbeiten oder einen passenden Treiber finden. Ich hatte auch schon gelesen, dass Windows 10 nur noch bestimmte Gerätetypen eines bestimmten Alters unterstützen würde.

Die Lösung wäre auf jeden Fall gewesen, vorab den Treiber-Ordner zu sichern und sich dann von dort nach der Installation die Treiber zu holen. Nachher ist man immer klüger...

Ich bin jetzt also zurück auf Windows 7 - ein Betriebssystem, auf das ich mich derzeit noch sehr gut verlassen kann.

Mein Resumé:

Windows 10 wäre gut, wenn es nicht plötzlich bei mir solche Probleme verursachen würde. Windows 7 funktioniert. Das liegt aber sicher auch an meinem alten Notebook. Aktuellere Modelle verfügen eher über die entsprechenden Treiber für die derzeit verwendete Hardware.

Ich warte jetzt einfach ein oder zwei Monate, bis die ersten Stolpersteine von Microsoft behoben wurden. Dann werde ich einen erneuten Versuch mit Windows 10 starten. Man kann sich Windows 10 bis Juli 2016 gratis herunterladen, sofern man eine legale Kopie von Windows 7, 8 oder 8.1 besitzt. Es läuft einem also nichts davon und ich empfehle zu warten - jede neue Software hat am Anfang mehr Fehler als nach einer gewissen "Bewährungszeit".

Wie ist Ihre Meinung dazu? Haben Sie schon Erfahrung mit Windows 10? Möchten Sie Updaten, aber trauen der ganzen Sache nicht wirklich? Haben Sie Windows 10 bereits installiert und möchten jetzt wieder zurück zu Ihrem alten Betriebssystem? Melden Sie sich bei mir unter - ich kann Ihnen sicher helfen.

Dienstag, 1. September 2015

Freeware - Bezahlen Sie noch, oder nutzen Sie schon...?

Freeware - ein Wort über das man immer wieder stolpert. Die Erfahrung hat mir aber gezeigt, dass viele Leute mit dem Wort nicht wirklich etwas anfangen können, beziehungsweise ein falsches Bild von Freeware haben.
Freeware, das bedeutet für mich Software zu bekommen, die auf den Punkt das erfüllt was sie soll und nicht mehr. Je größer und umfangreicher ein Programm wird, umso fehleranfälliger wird es auch gleichzeitig.
Daher ist es oftmals von Vorteil, wenn man sich mehrere kleine Programme installiert, anstatt einer großen und mit Funktionen überladenen "Suite".
Und das Beste daran habe ich noch gar nicht erwähnt. Freeware ist, wie der Name vermuten lässt, kostenlos. Gratis. Kostet nichts.

Da muss es doch einen Haken geben!?

Nein, in diesem Fall nicht. Oder vielleicht ein bisschen doch. Wenn man sich nicht auskennt, so kann man schnell an unnötige oder fehleranfällige Software eines Laien geraten. Dieses Programm läuft dann schlecht bis gar nicht, verursacht immer wieder Abstürze oder hat im schlimmsten Fall auch noch einen Virus versteckt.
Doch, warum haben Sie sich damals für Microsoft Office oder für dieses oder jenes Bildbearbeitungsprogramm oder für Facebook oder Twitter entschieden? Nicht, weil Sie jedes einzeln genau geprüft und dann entschieden haben A oder B passt am Besten für Sie. Nein, sie haben so entschieden, wie es in der Arbeit vorgegeben wurde oder wie es die Freunde bereits im Einsatz hatten.
Genau so läuft das auch bei Freeware. Viele Experten testen die Programme auf Herz und Nieren und geben dann ihre Meinung dazu ab. Das sammelt sich mit der Zeit an und dann wird ein Freeware-Programm oft zu einer wahren Perle. Man muss nur davon wissen und genau dieses Wissen biete ich an.

Wenn Sie es leid sind für Ihren Virenscanner, Office, Bildbearbeitung, oder viele andere Programme zu bezahlen, dann melden Sie sich bei mir. Ich gebe Beratung ab, wo man jeden Monat oder pro Jahr durch den Einsatz eines Alternativprogrammes viel Geld sparen kann.

Ein paar Beispiele gefällig?

Hier einige der beliebtesten Freeware-Alternativen:

Antivirus:
Avast Antivirus
AVG Antivirus

Office:
Apache OpenOffice
LibreOffice

Bildbearbeitung:
G.I.M.P.
Paint.NET

Es gibt noch viele weitere Anwendungsbereiche und ein Blick in der Suchmaschine Ihrer Wahl wird schnell Antworten liefern. Wenn Sie bei einer Freeware nicht sicher sind, so schreiben Sie mir einfach eine kurze Nachricht oder posten Ihre Frage direkt hier. Gemeinsam finden wir sicher die richtige Alternative zur jetzigen Anwendung.

Wichtiger Hinweis:

Die meisten Freeware-Programme sind nur für Privatanwender und/oder mit einer E-Mail-Registrierung kostenlos. Für Unternehmen fehlen leider oft entsprechende kostenfreie Alternativen. Hier kann man aber über Definition der wirklich benötigten Funktionen und eine anschließende intelligente Lizenzauswahl ebenfalls gut Geld sparen.